Starker Kampf, ohne Belohnung

Die TBMlerinnen haben im Derby gegen den TV Planegg-Krailling alles reingeworfen, am Ende aber keinen Lohn dafür erhalten. Nach einem furiosen Start musste sich das Team dem Tabellenführer mit 0:3 (21:25, 26:28, 11:25) geschlagen geben. 

Besser hätte das Spiel für den TBM nicht beginnen können: Von der ersten Sekunde an waren die Münchnerinnen voll da und setzten Planegg mit starken Aufschlägen von Stefanie Kalvelage sofort unter Druck. Eine schnelle 4:0-Führung zwang den Favoriten früh zur ersten Auszeit - doch Kalvelage ließ sich nicht beirren und legte nach. Mit weiteren platzierten Aufschlägen baute der TBM die Führung auf beeindruckende 8:0 auf. Während Planegg noch nach seinem Spielrhythmus suchte, spielte der TBM wie aus einem Guss. 
Doch der Tabellenführer zeigte, warum er ganz oben steht. Beim Stand von 19:14 nahm Planegg einen Wechsel auf der Zuspielposition vor - und dieser zeigte Wirkung. Punkt für Punkt kämpften sich die Gastgeberinnen zurück, während der TB den Faden verlor. Plötzlich lag Planegg mit 19:21 in Führung und brachte den Satz schließlich mit 21:25 nach Hause. 

Der zweite Durchgang verlief von Beginn an ausgeglichener. Beide Teams lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Planegg erspielte sich beim Stand von 22:24 den ersten Satzball, doch die Münchnerinnen zeigten Nervenstärke, wehrte beide Chancen ab und erzwang die Verlängerung. Die Hoffnung auf den Satzausgleich war da, doch am Ende behielt Planegg knapp die Oberhand und entschied den Satz mit 26:28 für sich. 

Mit dem 0:2-Rückstand im Rücken brach der TBM im dritten Satz komplett ein. Planegg spielte nun sein bestes Volleyball, während auf Münchner Seite kaum noch etwas zusammenlief. Schnell geriet der TBM mit 4:11 ins Hintertreffen und fand kein mittel mehr, den Tabellenführer aufzuhalten. Planegg dominierte das Spielgeschehen und sicherte sich den Satz deutlich mit 11:25 - und damit auch den 0:3-Sieg. 

MVPs wurden Stefanie Kalvelage (TBM) und Elisabeth Kettenbach (Planegg). Auch wenn keine Punkte aus Planegg mitgenommen werden konnten, zeigt der TB München phasenweise, dass sie auch gegen den Spitzenreiter mithalten können. Vor allem die Leistung in den ersten beiden Sätzen macht Mut für die kommenden Spiele. Jetzt heißt es: Kopf hoch, weiterkämpfen und die nächsten Chancen nutzen!

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